| Zur Schwester nach Amerika |
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SechsTage lang wehte die Kölner Fahne vor dem ehrwürdigen Columbia Club am Monument Circle im Herzen von Indianapolis. Jetzt sind sie wieder zurück aus Amerika, die 24 Weltreisenden aus Köln und Umgebung, fast erschlagen von den vielen Eindrücken und Erinnerungen an herzliche menschliche Begegnungen: 20 Jahre Partnerschaft zwischen Köln und Indianapolis haben Früchte getragen! „Köln hat eine kesse junge Schwester in Amerika, mit deutscher Vergangenheit und amerikanischem Pep. Und sie wird von Jahr zu Jahr schöner“, erklärt Volkmar Schultz, der Vorsitzende des Freundeskreises, der auch diese Reise vorbereitet hatte. In den Reisezeitraum fiel der Tag der Deutschen Einheit, zu dem der Kölner Bundestagsabgeordnete Dr. Werner Hoyer in Indianapolis Station machte, um dort einen politischen Vortrag zu halten. Der 6. Oktober gilt in ganz Amerika als der Tag der Deutsch-Amerikaner, die im Mittelwesten der USA eine besondere Rolle spielen. Bürgermeisterin Angela Spizig überbrachte dazu die Grüße aus dem Kölner Rathaus.
Welche gesellschaftliche und politische Rolle spielt die afro-amerikanische Bevölkerung in Indianapolis? Ein dreistündiger Gospel-Gottesdienst und ein Empfang durch den Kirchenvorstand und Bishop Benjamin von der Light-of-the World-Christian-Church gaben einige Antworten.
Wie baut man mitten durch eine amerikanische Innenstadt ein separates Radwegenetz? Der Urbanist Brian Payne, der schon früher per Fahrrad durch Köln gestrampelt war, erklärte es.
Und wo findet man die Spuren der deutschen Einwanderer des 19. Jahrhunderts? Giles Hoyt, Germanistik-Professor an der Indiana University:“Überall!“ Überall zugegen war auch Chefreporter und Partnerstadt-Filmer Jürgen Schumann, der mit einem eigens bereitgestellten Polizeihubschrauber die Stadt auch von oben filmen konnte, damit es einen schönen Film über die schöne Schwester in Amerika geben wird.
Auch andere Suchaktionen waren erfolgreich: die nach Kölsch ( Gaffel und Reissdorf ), nach Indiana Jazz, nach zeitgenössischer Kunst und nach dem besten Schokoladen-Mousse des Mittelwestens. Tolle Mischung! In zwei Jahren soll bei einem Gegenbesuch das 22-jährige Jubiläum gefeiert werden. Echt Kölsch! Übrigens: Eine blieb zurück. Melanie Gonzalez-Bolivar, Sachbearbeiterin für Städtepartnerschaften im Kölner Rathaus, hängt noch gleich ein mehrwöchiges Verwaltungspraktikum beim nagelneuen Indiana-State-Museum dran. |
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Vorsitzender des Freundeskreises
Volkmar Schultz:
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