| Geschichte der Stadt Indianapolis |
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Am 06. Januar 1821 – fünf Jahre nach der Gründung des Staates Indiana - wurde Indianapolis gegründet. Jedoch entstand die Stadt nicht durch langsame Besiedlung, sondern durch Festlegung von Landvermessern, die die Lage am White River besonders schätzten. Stadt und Region wurden in dieser Zeit ein Zentrum der deutschen Einwanderung, insbesondere nach der gescheiterten Revolution von 1848/49. Noch heute ist an vielen Stellen der Einfluss deutscher Einwanderer im Bau-, Kultur-und Handelswesen erkennbar. Deutsche aus Indiana standen auch – sogar mit einem eigenen Regiment - auf der Seite der Nordstaaten im amerikanischen Bürgerkrieg, weil sie aus ihrer eigenen Erfahrung für die Freiheit aller Menschen eintraten.
Das zentrale Wahrzeichen der Stadt und des Staates, das „Soldiers and Sailors Monument“, wird ab 1888 von dem deutschen Denkmalarchitekten Bruno Schmitz geplant und erbaut. Ab 1893 errichten die deutschstämmigen Architekten Vonnegut und Bohn das „Deutsche Haus“, heute als „Athenaeum“ bekannt. Die 80er und 90er Jahre des 19. Jahrhunderts gelten als das goldene Zeitalter der Stadt. Sie gehörte zu den 25 größten Städten der USA und bedeutende Gebäude wie der City Market (1886), das State House (1888) und der Bahnhof „Union Station“ (1888) stammen aus dieser Zeit. Eine umfassende Verwaltungsreform im Jahre 1969 legte den Grundstein für eine rasante Weiterentwicklung. Sie zeigt sich in den bis in die Innenstadt hineinreichenden Grünanlagen, in herausragenden Museumsbauten und Kultureinrichtungen, Universitäten, großen Büro- und Industrieverwaltungen und Verkehrsbauten und nicht zuletzt in Sporteinrichtungen. Ein Footballstadion für 70 000 Zuschauer und ein neues Flughafen-Empfangsgebäude sind die spektakulärsten Einweihungen im Herbst 2008. Schon jetzt bereitet sich die Stadt mit ihren ca. 860.000 Einwohnern auf die Austragung ihres ersten Super Bowl Events im Jahre 2012 vor.
Diese Firma, die von Eli Lilly in Indianapolis gegründet wurde und zunächst nur aus einem kleinen Drugstore bestand, ist heute einer der größten Pharmakonzerne in den Vereinigten Staaten mit 27.000 Beschäftigten in 120 Firmen weltweit, mit acht produzierende Werken. In Indianapolis befinden sich Hauptverwaltung, Forschung und Teile der Produktion mit ca. 7000 Beschäftigten. Auch in Deutschland gibt es zwei Tochterfirmen von Eli Lilly and Co. mit Sitz in Bad Homburg und Gießen. Einmalig ist wohl das Children’s Museum of Indianapolis, das größte Kindermuseum der Welt. Dort werden alle Wissensgebiete kindgerecht zum Anfassen und Mitmachen dargestellt. Ein Höhepunkt dabei ist „Was wäre wenn“ - hier dürfen Kinder eine ägyptische Grabstätte entdecken. Das Eiteljorg Museum of American Indians and Western Art gehört zu den anerkannt besten Museen dieser Art im Osten der USA. Das Haus pflegt neben der alten indianischen Kultur und der Western Art auch die zeitgenössische Kunst mit indianischen Themen. Es pflegt die Kontakte zu der verbliebenen Urbevölkerung der Miami -Indianer und strebt Verbindungen zu ethnologischen Museen auch in Deutschland an. ( www.eiteljorg.org )
Das 1883 gegründete Indianapolis Museum of Art steht inmitten von Wäldern und Skulpturengärten. Im Museum sind über 46.000 Werke europäischer, amerikanischer, asiatischer und afrikanischer Kunst aus den Jahren von 600 v.Chr. bis heute ausgestellt. Das Museum ist in den letzten Jahren umfassend erneuert worden. Am Anfang der partnerschaftlichen Beziehungen zu Köln hat es Werke regional bedeutender Maler aus dem Mittelwesten im Wallraf-Richartz-Museum ausgestellt. |
Kontakt

Vorsitzender des Freundeskreises
Volkmar Schultz:
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Eine Sammlung unserer eigenen Videos über Köln und Indianapolis finden Sie hier auf Youtube.


